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Was ist ein Glaukom?

Was ist ein Glaukom (grüner Star)?

Mit "Glaukom" bezeichnet man eine Gruppe von Augenerkrankungen. Die häufigste Glaukomform ist das sogenannte "Offenwinkelglaukom". Durch einen erhöhten Druck im Auge wird der Sehnerv, der unsere Wahrnehmungen ins Gehirn übermittelt, geschädigt. Die Folge sind Ausfälle im Gesichtsfeld, d. h. wir sehen in bestimmten Regionen schlechter. Dies bleibt aber durch den schleichenden Prozess zunächst unbemerkt.

Heutzutage kann ein Glaukom sehr erfolgreich behandelt werden. Das Wichtige dabei ist eine frühzeitige Erkennung der Krankheit und eine konsequente Behandlung.

Wie häufig sind Glaukomerkrankte?

Animierte Grafik mit Slogan "Glaukom früh erkennen und konsequent behandeln"In Deutschland gibt es ungefähr eine Million Glaukompatienten. Allerdings gibt es schätzungsweise noch einmal genau so viele Erkrankte, die es gar nicht wissen. Für das Befinden des Patienten ist es zwar von Vorteil, dass ein Glaukom keine Schmerzen verursacht, aber dadurch wird die Krankheit oftmals sehr spät erkannt. Mittels einer Behandlung kann das Fortschreiten der Krankheit in den meisten Fällen aufgehalten werden, aber bereits verlorenes Sehvermögen kann im Regelfall nicht wieder hergestellt werden.

Wie entsteht ein Glaukom?

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist ein erhöhter Augeninnendruck der Hauptrisikofaktor für die Entstehung und Verschlechterung eines Glaukoms. Zusätzlich gibt es bestimmte Voraussetzungen, die anscheinend die Entstehung des Glaukoms begünstigen. Dazu gehören hohes Alter, Glaukom in der Familie, starke Kurzsichtigkeit, niedriger Blutdruck und bestimmte Gefäßerkrankungen wie z. B. Zuckerkrankheit.

Schematische Darstellung des Augeninnendrucks auf den Sehnerv

Abb: Erhöter Augeninndendruck drückt auf den Sehnerv und beeinträchtigt die Blutversorgung der Nervenfasern. Der Sehnerv wird irreparabel geschädigt.