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Früherkennung / Untersuchungsmethoden

Wie wird ein Glaukom erkannt?

Sie selbst werden in der Regel ein Glaukom gar nicht erkennen. Das Glaukom ist zumindest im Anfangsstadium völlig schmerzfrei. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, ab einem bestimmten Alter oder beim Vorhandensein von Risikofaktoren, eine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Augenarzt durchführen zu lassen.

Animierte Grafik: "Das Erfolgsrezept - man gehe  von 40 bis 60 alle zwei Jahre, ab 60 oder bei Risikofaktoren jedes Jahr zur Vorsorgeunterschung zum Augenarzt"
Ab 40 Jahre 1x jährlich zur Augenuntersuchung

Untersuchungsmethoden

Animierte Grafik: Lupe über  Glaukom-Symbol

Zur Glaukomuntersuchung gehören die Messung des Augeninnendruckes, die Untersuchung des Augenhintergrundes und die Prüfung des Gesichtsfeldes. Einen ersten Hinweis auf das Risiko einer Glaukomentwicklung gibt ein Augeninnendruck über 21 mmHg. Jedoch gibt es auch Glaukomformen, bei denen der Augeninnendruck sehr viel niedriger ist. Ihr Arzt wird dann eine Gesichtsfelduntersuchung durchführen. Das Gesichtsfeld ist der gesamte Bereich, den Sie sehen können, wenn Sie geradeaus schauen. Bei der Untersuchung stellt er fest, ob und wie weit Ihr Gesichtsfeld schon eingeschränkt ist. Anschließend wird Ihr Arzt den Augenhintergrund und insbesondere die Stelle, wo der Sehnerv aus dem Auge austritt, untersuchen. Bei einem Glaukom kommt es hier zu Veränderungen in Form und Farbe. Diese Veränderungen werden sorgfältig dokumentiert und zu späteren Zeitpunkten kontrolliert. Zusätzlich betrachtet der Arzt noch den Winkel zwischen Hornhaut und Iris. Dies ist der Ort, an der die Flüssigkeit im Auge abfließt und durch Veränderungen die Stauungen und damit den erhöhten Druck im Auge verursachen kann.