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Ursachen, Risikofaktoren, Vorbeugung

Was sind die Ursachen der AMD?

Die genaue Ursache der AMD ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, damit sich eine AMD entwickelt. Ab dem Alter von 50 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit, an AMD zu erkranken.

Bekannt ist, dass sich mit fortschreitendem Alter immer mehr Stoffwechselabfallprodukte, die so genannten Drusen, unter der Netzhaut ablagern: erste Zeichen einer AMD.

Es gibt Hinweise auf bestimmte Risikofaktoren, aber die Studienergebnisse zu dieser Frage sind unterschiedlich.

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Wie kommt es zu einer feuchten AMD?

Bei der feuchten Form der AMD kommt es zu Schäden durch die unkontrolliert wachsenden Blutgefäße und die Flüssigkeit, die sich in der Netzhaut ansammelt.

Aus noch ungeklärten Gründen kommt es zu einem Überangebot von Wachstumsfaktoren in der Netzhaut. Ein wichtiger Faktor ist der so genannte vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor VEGF, davon besonders die Unterform VEGF165. VEGF stammt unter anderem von den Zellen des retinalen Pigmentepithels im Auge. VEGF führt zu einem unkontrollierten, abnormen Wachstum von Blutgefäßen am Augenhintergrund. Werden diese Blutgefäße durchlässig, können Blut und Flüssigkeit in die Netzhaut austreten und diese schädigen.

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Welche Risiken können zur Entstehung einer AMD beitragen?

Ältere Menschen und Raucher sind häufiger von einer AMD betroffen. Das Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung einer AMD und Sie können ihn selbst beeinflussen. Das Risiko, eine Makuladegeneration zu erleiden, verdoppelt sich, wenn Sie mehr als 25 Zigaretten am Tag rauchen.
Es gibt Hinweise darauf, dass Frauen und Menschen mit einer hellen Augenfarbe häufiger an einer AMD erkranken. Auch scheinen erbliche Faktoren eine Rolle zu spielen. Wenn ein Verwandter ersten Grades an einer AMD leidet, tragen auch die anderen Familienmitglieder ein erhöhtes Risiko für eine AMD.

Die Rolle der Ernährung wird seit einigen Jahren diskutiert. Wahrscheinlich kann auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen (Antioxidanzien) bedeutsam sein. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen und Antioxidanzien, wirkt wahrscheinlich als ein gewisser Schutz vor einer Makuladegeneration.

Ein hoher Blutdruck und Schäden durch UV-Strahlen können anscheinend auch zu einer AMD beitragen. Das Tragen von Sonnenbrillen kann also einen gewissen Schutz vor einer AMD bieten.

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Kann ich einer AMD vorbeugen?

Es gibt keinen 100 %igen Schutz gegen eine AMD, aber doch einige Verhaltensweisen, durch die Sie einer AMD möglicherweise vorbeugen können.

  • Verzichten Sie auf das Rauchen.
  • Schützen Sie Ihre Augen durch eine gute Sonnenbrille vor UV-Licht. Es genügt nicht, wenn diese dunkel getönt ist. Es sollte auch ein Schutz gegen UV-Strahlen integriert sein.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen. Nehmen Sie reichlich Obst und Gemüse zu sich. Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, notfalls mit Nahrungsergänzungspräparaten bzw. Arzneimitteln aus der Apotheke.
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Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Vorbeugung einer AMD?

Einen Schutz vor einer AMD gibt es nicht.

Mit einer ausgewogenen, fettarmen, vitaminreichen Ernährung mit viel Fisch erzielen Sie jedoch eine gewisse "Schutzwirkung".

Die Vitamine E, C und die Karotinoide sind Antioxidanzien. Man nimmt an, dass sie gegen Zellschädigungen schützen, die durch giftige Stoffwechselprodukte hervorgerufen werden, eine wichtige Ursache für Krankheiten und Altern. Zu den Antioxidanzien gehören z. B. auch Lutein und Zeaxanthin. Wenn Vitamin A über die Ernährung zugeführt wird, scheint das eine geringfügige Schutzwirkung vor einer AMD zu haben. Auch eine Mischung aus Antioxidanzien und/oder Zink kann sinnvoll sein, um bei Patienten, die an einer fortgeschrittenen AMD leiden oder ein hohes Risiko für eine AMD tragen, die Erkrankung aufzuhalten. Dies bewirkt aber nicht, dass eine frühe oder mittlere AMD langsamer fortschreitet. Raucher sollten keine Nahrungsergänzungsmittel wie Antioxidanzien zu sich nehmen, diese Mischung erhöht bei ihnen das Lungenkrebsrisiko.

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